Häufigkeit und Ausmass des räumlichen Wechsels der Wassertiefe im Längsverlauf ist ein Parameter für die hydraulisch, sedimentologisch und biologisch wirksame Differenziertheit des Wasserkörpers und des Gewässerbettes. Je häufiger und stärker die Tiefe wechselt, um so größer ist die Vilefalt der Strömungsverhältnisse in Sohlennähe und die Vielfalt an Sedimenten. Die Tiefenvarianz ist dadurch in besonderem Maße ein Parameter für die Breite des Biotopspektrums und des potentiellen biologischen Artenspektrums.

1) Die Bildbeispiele vermitteln eine Vorstellung von den strukturellen Gegebenheiten, können aber das für den zugehörigen Bewertungsabschnitt zusammengefasste Gesamtergebnis der Strukturgüte-kartierung nur bedingt wiedergeben.

 


Der Beitrag des Gewässerschutzes:
Naturbelassene Uferstreifen!


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Liste der Strukturparameter:

Bildbeispiel
Gewässerbereich: Sohle
Hauptparameter: Längsprofil
Funktionale Einheit:
Natürliche Längsprofilelemente

Einzelparameter:
2.6 Tiefenvarianz
Wertstrukturparameter
Kartieranleitung ohne Bildbeispiele

Zu unterscheidende Tiefenklassen

extremes Tiefenwasser
Tiefenwasser
"Durchschnittswasser"
Flachwasser
Extremes Flachwasser

Anhand der Wassertiefen zu bestimmende Tiefenvarianz:

sehr groß
groß
mäßig
gering
keine
nicht erkennbar
künstlich erhöht