Schadstrukturen in der Gewässerniederung, besonders im gewässernahen Umfeld, zeigen an, dass es an der notwendigen Rücksichtnahme auf die Erfordernisse des Gewässerschutzes mangelt. Die Gewässer und die Gewässerauen gehören nach heutiger Einschätzung zu den ökologisch besonders wichtigen und daher auch besonders schutz- und entwicklungsbedürftigen Teilen der Landschaft. Zusätzlich zu den schädlich wirkenden Strukturen können auch besondere schützenswerte Umfeldstrukturen erfasst werden.

1) Die Bildbeispiele vermitteln eine Vorstellung von den strukturellen Gegebenheiten, können aber das für den zugehörigen Bewertungsabschnitt zusammengefasste Gesamtergebnis der Strukturgüte-kartierung nur bedingt wiedergeben.

 


Der Beitrag des Gewässerschutzes:
Naturbelassene Uferstreifen!


Liste der Strukturparameter:
Bildwechsel
Gewässerbereich: Land
Hauptparameter: Gewässerumfeld
Funktionale Einheit: Vorland

Einzelparameter 6.3
Schädliche Umfeldstrukturen

Bildbeispiele:
LAWA - Kartieranleitung
kein Bild
nicht mehr im Netz.
NRW - Kartieranleitung S. 133 fZusätzlich werden
besondere Umfeldstrukturen(Unterparameter EP 6.01) erfasst.

Zu unterscheidende Arten sonstiger Umfeldstrukturen:

Abgrabung
Fischteich im Nebenschluss
gewässerstrukturschädliche Anlagen
Verkehrswege befestigt
Anschüttung
Müllablagerung
Hochwasserschutzbauwerk Abstand gering mäßig groß
keine schädlichen Umfeldstrukturen
Der zu bestimmende Abstand:
gering
mäßig
groß

Natürliche wertvolle Landschafts-elemente als besondere Umfeld-strukturen:
Felswand
ausgeprägte Terassenkante
natürlicher Uferwall
Flutmulde, Hochflutrinne
Quelle
Altarm
Altwasser
Tümpel, Weiher

Steht hinter dem jeweiligen Parameter der Tabelle zur Orientierung die Gebietskennziffer und Station des Aufnahmestandortes, so führt ein nachfolgender Link zur Gewässerseite oder auch zur Fotowanderung entlang des zugehörigen Gewässers.