Biologische Qualitätskom-ponenten der WRRL:


Phythoplankton - Algen


Makrophyten - höhere Wasserpflanzen

Makroinvertebraten - mit bloßem Auge sichtbare wiirbellose Organismen


Fische

 



Die WRRL schafft einen neuen Ordnungsrahmen für den Schutz der Oberflächengewässer und des Grundwassers, um eine weitere Verschlechterung des Gewässerzustandes zu vermeiden sowie den Schutz und die Verbesserung des Zustandes der aquatischen Ökosysteme zu erreichen. Die erforderlichen Verwaltungsmaßnahmen sind innerhalb von Flußgebietseinheiten zu koordinieren. Als europäischer Maßstab für die Flußgebietseinheit gilt das Einzugsgebiet der ins Meer mündenden Flüsse wie Rhein, Ems und Weser. Die Richtlinie ist mit ihrer Veröffentlichung am 22.12.2000 im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft getreten. 

Das umweltpolitische Ziel des Entwurfs der WRRL ist, spätestens 15 Jahre nach dem Inkrafttreten, einen guten Zustand der Oberflächengewässer zu erreichen. Ein guter Zustand ist nach Anhang V der WRRL gegeben, wenn die Werte für die biologischen Qualitätskomponenten (Phytoplankton, Makrophyten und Phytobenthos, benthische wirbellose Fauna und Fischfauna) des Oberflächengewässertyps zwar geringe, anthropogen bedingte Verzerrungen anzeigen, aber nur geringfügig von den Werten abweichen, die normalerweise bei Abwesenheit störender Einflüsse mit diesem Typ einhergehen (Leitbild). Bei erheblich veränderten Wasserkörperrn wird das gute ökologische Potential als Zielsetzung vorgegeben.

Damit wird deutlich, dass die Ermittlung und Überwachung des Gewässerzustandes nicht unmittelbar über die Wasserqualität und die Gewässerstrukturen erfolgt, klar ist aber auch, daß die genannten biologischen Komponenten nur dann gut ausgebildet sein können, wenn zumindest überwiegend ein nur noch mäßiger Belastungszustand des Wassers verbunden mit einem nennenswerten Anteil allenfalls mäßig beeinträchtigter Gewässerstrukturen, die zudem über die Gewässerlänge gut verteilt sein sollten, einhergeht.

Da aufgrund der weitgehenden Abwasserbeseitigung der mäßige Belastungszustand in den meisten Fließgewässern erreicht ist, wird die Entwicklung der Gewässerstrukturgüte von besonderem Interesse sein. Die nach der WRRL zu überwachenden Pflanzen und Tiergruppen benötigen neben sauberem Wasser auch gute Gewässerstrukturen, um eine dem Leitbild nahe Artenvielfalt und Häufigkeit aufzuweisen. Sauberes Wasser ist durch die aufwendigen Gewässerreinhaltemaßnahmen weitgehend vorhanden, Was den Wasserorganismen häufig fehlt, ist einfach ausgedrückt ein guter Wohnraum, um gesund zu sein. Hier bietet FisDt aufgrund seiner einfachen Darstellung der wesentlichen morphologischen Veränderungen, der sich daraus ergebenden Strukturgüteklassen und deren Häufigkeitsverteilung ein übersichtliches Kontrollinstrument.

Die schematische Darstellung wichtiger und vor Ort einfach nachvollziehbarer Strukturparameter (Nutzung, Bewuchs, Platz, Uferverbau und Querbauwerke) gibt gleichzeitig orientierende Hinweise auf das Ausmaß der zu behebenden Defizite.

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