Beispiele lichter Uferwälder in Ostwestfalen


Sudbach


Obere Werre


Schwarzbach

Uferbewuchs
(Darstellungsbeispiel)

Bilanz des Gehölzbewuchses der Gewässer Ostwestfalens
(9KB pdf-Datei)


An den Gewässern Ostwestfalens entwickeln sich von Natur aus gewässertypische Gehölzarten wie die Schwarzerle, die Gemeine Esche sowie mehrere baumwüchsige Weidenarten. Je nach der Breite der Uferstreifen, in denen in den natürlichen Aufwuchs nicht eingegriffen wird, bildet sich langfristig ein mehr oder weniger breiter geschlosssener und ungleichaltriger Waldgürtel aus, der wegen seiner vielseitigen günstigen Wirkungen im Naturhaushalt als Gewässerschutzwald bezeichnet werden sollte.

Für uns Menschen hat dieser Schutzwald, wenn wir seine Schönheit bewußt wahrnehmen, großen Erlebniswert. Verschaffen Sie sich über die Bildbeispiele einen Eindruck davon.

Die Gewässer selbst schützt er vor dem unmittelbaren Nutzungsdruck und sichert zugleich auf natürliche Weise deren Ufer.

Der bei der Strukturkartierung registrierte Gehölzbewuchs wird auf dieser Website schematisch in Säulendiagrammen dargestellt. Dabei ist die den einzelnen Bewuchsformen zugeordnete Ordinate zu beachten. Nicht bodenständigen Bewuchsformen sind niedrige, bodenständigen Bewuchsformen hohe Werte zugeornet worden. Der dadurch an zahlreichen Gewässern entstehende optische Eindruck eines geschlossenen Gehölzbestandes darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bilanz der Gewässerrandsteifen dennoch häufig dürftig ist. Wenn beispielweise die Nutzung direkt an eine bodenständige Gehölzgalerie (einfache Baumreihe entlang der Uferböschung) anschließt, wird der Gewässerrandstreifensituation das Kriterium "kein wegen Nutzung" zugewiesen.

Angaben zm Uferbewuchs erhalten Sie auf der einzelnen Gewässerseite unter "Strukturzustand des Gewässers im Detail". Die Darstellungsweise zeigt der Link "Uferbewuchs". Der dortige Vergleich mit der Flächennutzung, den Ortslagen und den Gewässerrandstreifen gibt wertvolle Aufschlüsse über das Entwicklungspotential des Gewässers.

Die Rücknahme der Nutzung um wenige Meter kann oftmals sehr schnell zu guten Gewässerstrukturen führen. Das Ausmaß dieses Entwicklungspotentials, das über einfache Maßnahmen der Platzbeschaffung aktiviert werden kann, zeigt die Gesamtbilanz des Gehölzbewuchses der ostwestfälischen Fließgewässer.