Art und Umfang des baumförmigen Gehölzbestandes an der Uferböschung und auf der Böschungskrone zeigen im allgemeinen an, wie groß der Nutzungsdruck aus dem Gewässervorland auf das Gewässer bisher war. Wo sich ein natürlicher Uferwald erhalten konnte, sind die Gewässerbetten besonders breit, flach und krümmungsreich. Sie zeichnen sich durch große Strukturvielfalt im gesamten Sohlen- und Uferbereich aus. Das Fallholz und das Fallaub, insbesondere das Fallaub der Schwarzerle, bildet besonders in den kleinen und mittelgroßen Gewässern eine Hauptnahrungsquelle für das Benthos im Winterhalbjahr. Somit bewirkt ein gewässertypisches Ufergehölz ein breites Biotopspektrum und ein vielseitiges, ganzjährig ausgeglichenes Nahrungsangebot.

1) Die Bildbeispiele vermitteln eine Vorstellung von den strukturellen Gegebenheiten, können aber das für den zugehörigen Bewertungsabschnitt zusammengefasste Gesamtergebnis der Strukturgüte-kartierung nur bedingt wiedergeben.

 


Der Beitrag des Gewässerschutzes:
Naturbelassene Uferstreifen!


Liste der Strukturparameter:
Bildwechsel
Gewässerbereich: Ufer
Hauptparameter: Uferstruktur
Funktionale Einheit:
naturraumtypischer Bewuchs
Gehölzbewuchs und krautige Vegetation bis Böschungskrone

Einzelparameter:
5.1 Uferbewuchs-Ufergehölze
Wertstrukturparameter
Bildbeispiele:
LAWA - Kartieranleitung S. 122
nicht mehr im Netz.
NRW - Kartieranleitung S. 108 f

Bei fehlendem Uferbewuchs ist zu unterscheiden in

keinUferbewuchsnaturbedingt
keinUferbewuchs anthropogen

Die Gehölzmerkmale werden in gewässertypisch und nicht bodenständig unterschieden.

keine Gehölze, naturbedingt
keine Gehölze, anthropogen
bodenständiger Wald
bodenständige Galerie
teilweise bodenständiger Wald oder Galerie
bodenständiges Gebüsch, Einzelgehölz
nicht bodenständiger Forst,
Nadelforst
nicht bodenständige Gaerie
nicht bodenständiges Gebüsch, Einzelgehölz
junge Gehölzpflanzung