Die an beiden gegenüberliegenden Ufern auch bei gekrümmtem Verlauf stets gleichermaßen angreifende Erosion, die eine Verbreiterung des Gewässerbettes bewirkt, gilt als Breitenerosion. Sie führt, wenn sie nicht durch Uferverbau verhindert wird, zur Regeneration der gewässertypischen Breiten- und Tiefenvarianz sowie der verschiedensten Detailstrukturen des Gewässerbettes und ist der natürliche Gegenspieler zur Tiefenerosion.

1) Die Bildbeispiele vermitteln eine Vorstellung von den strukturellen Gegebenheiten, können aber das für den zugehörigen Bewertungsabschnitt zusammengefasste Gesamtergebnis der Strukturgüte-kartierung nur bedingt wiedergeben.

 


Der Beitrag des Gewässerschutzes:
Naturbelassene Uferstreifen!


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Liste der Strukturparameter:

Bildbeispiel
Gewässerbereich: Ufer
Hauptparameter: Querprofil
Funktionale Einheit:
Breitenentwicklung

Einzelparameter:
3.3 Breitenerosion
Wertstrukturparameter
Bildbeispiele:
LAWA - Kartieranleitung S. 92
nicht mehr im Netz.
NRW - Kartieranleitung S. 97
(dort als EP 4.3)

Zwei verschiedene Klassen von Profiltiefen abhängig vom
Tiefen-/Breitenverhältnis T/B

Merkmal T/B
< 1:4
sehr tief, tief > 1:4
werden mit drei Intensitätsstufen der Breitenerosion kombiniert.
keine
schwach
stark

Bildbeispiele:
mäßig tief, schwach
tief, stark

 

 

Steht hinter dem jeweiligen Parameter der Tabelle zur Orientierung die Gebietskennziffer und Station des Aufnahmestandortes, so führt ein nachfolgender Link zur Gewässerseite oder auch zur Fotowanderung entlang des zugehörigen Gewässers.