Die Querprofilmerkmale charakterisieren das Gewässerbett hinsichtlich seiner bisherigen Entstehungsgeschichte, seiner statischen Stabilität, seines weiteren morphologischen Entwicklungsverhaltens und hinsichtlich seiner strukturellen Differenziertheit. Das Gewässerbett besitzt je nach Profiltyp eine unterschiedlich hohe Abflusskapazität, einen unterschiedlichen morphologischen Strukturbestand und ein unterschiedliches Biotopspektrum im Sohlen- und Uferbereich.

1) Die Bildbeispiele vermitteln eine Vorstellung von den strukturellen Gegebenheiten, können aber das für den zugehörigen Bewertungsabschnitt zusammengefasste Gesamtergebnis der Strukturgüte-kartierung nur bedingt wiedergeben.

 


Der Beitrag des Gewässerschutzes:
Naturbelassene Uferstreifen!


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Liste der Strukturparameter:

Bildbeispiel
Gewässerbereich: Sohle
Hauptparameter: Querprofil
Funktionale Einheit: Profilform

Einzelparameter:
3.1 Profiltyp
Wertstrukturparameter
Bildbeispiele:
LAWA - Kartieranleitung S. 84
nicht mehr im Netz.
NRW - Kartieranleitung S. 89
(dort als EP 4.1)

Mit Hilfe von charakteristischen physiognomischen Querprofilmerkmalen werden sieben verschiedene Typen des Gewässerbettes unterschieden :

Naturprofil
annähernd Naturprofil
Erosionsprofil variierend
Erosionsprofil, tief

technisches Regelprofil, trapezförmig oder doppeltrapezförmig

technisches Regelprofil, Kastenförmig oder V-förmig
technisches Regelprofil, verfallend