Die unterirdische Verlegung und Kanalisierung eines Gewässers verhindert den Austausch mit seinem natürlichen Umfeld und dem Grundwasserkörper. Abhängig von der Einengung des Gewässerprofils und der Länge wirkt die Verrohrung als Wander- und Ausbreitungsbarriere für viele Organismen. Gleichartig gestaltete querende Bauwerke von Verkehrswegen werden als Durchlässe definiert.

1) Die Bildbeispiele vermitteln eine Vorstellung von den strukturellen Gegebenheiten, können aber das für den zugehörigen Bewertungsabschnitt zusammengefasste Gesamtergebnis der Strukturgüte-kartierung nur bedingt wiedergeben.

 


Der Beitrag des Gewässerschutzes:
Naturbelassene Uferstreifen!


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Liste der Strukturparameter:

Bildbeispiel
Gewässerbereich: Sohle
Hauptparameter: Längsprofil
Funktionale Einheit:
Anthropogene Wanderhindernisse

Einzelparameter:
2.3 Verrohrungen
Schadstrukturparameter
Bildbeispiele:
LAWA - Kartieranleitung kein Bild
nicht mehr im Netz.
NRW - Kartieranleitung S. 51
(dort als EP 2.2)

Die Verrohrung wird mit ihrer Länge und der Struktur der Gewässersohle erfasst.

keine
< 5 m
>5 - 20 m
> 20 - 50 m
> 50 m

Sohlenstruktur:
ohne Sediment
mit Sediment

Sonderfälle:

überwiegend verohrt/überbaut >50 %
vollständig verohrt / überbaut 100 %