Kartieranleitung der LAWA

1 - kaum beeinträchtigt
___unverändert


2 - gering beeinträchtigt
___gering verändert

3 - mäßig beeinträchttigt
___mäßig verändert

4 - deutlich beeinträchtigt
___deutlich verändert

5 - merklich geschädigt
___stark verändert

6 - stark geschädigt
___sehr stark verändert

7 - übermäßig geschädigt
___vollständig verändert

Die Methodik der Strukturgütekartierung wird in der Kartieranleitung der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) detailliert erläutert. Die Bewertung in Strukturgüteklassen erfolgt nach dem Grad der Beeinträchtigung oder dem Maß der Veränderung gegenüber dem Leitbild. Auf dieser Website werden die Begriffsvarianten so verwandt, wie sie der Struktursituation des Gewässers am besten Rechnung tragen. Zusätzlich sind in der nebenstehenden Spalte die jezt gültigen Einstufungen mit dem Grad der Veränderung genannt.

Die beim Anklicken sich öffnenden Fotos sollen eine grobe Vorstellung vom Erscheinungsbild eines Gewässers vermitteln, wie hier am Beispiel der Werre, wenn es der jeweils angegebenen Strukturgüteklasse zuzuordnen ist. Diese Gesamtbewertung ergibt sich als Mittelwert aus den einzelnen Strukturparametern, deren Einzelbewertung sehr stark von der zusammengefaßten Strukturgüteklasse abweichen kann.

Ein guter Gesamtzustand des Gewässers kann sich einstellen, wenn die allenfalls mäßige bis gering beeinträchtigte Strukturgüte auf der gesamten Fließlänge überwiegt und dabei über die Gesamtlänge gut verteilt ist. Über den notwendigen Mindestumfang und die Verteilung dieser strukturell weitgehend intakten Gewässerabschnitte wird das Monitoring der Wasserrahmenrichtlinie Aufschluss geben. FisDt jedenfalls bietet in einfachen Längsschnitten einen sofortigen Gesamteindruck der Struktursituation im Längsschnitt des Gewässers und der Wasserkörper wie es unter Strukturgütedarstellung für ein Gewässerbeispiel demonstriert wird.