Achtung: Die Übersicht der Punktquellen ist seit 2002 nicht mehr aktualisiert worden. Zur grundsätzlichen Einführung in das Thema der Gewässerbelastungen ist sie aber wichtig und daher weiter anwählbar.

Punktuelle Belastungen


Beispiel Flußgebiet Werre

Beispiel mit Ausmaß der wasserechtlichen Anforderungen nach dem Stand der Technik







Zur Beschreibung der Punktquellen kommt u. a. eine Übersicht des Standes der wasserrechtlichen Anforderungen an die Abwasserreinigung in Betracht. Dazu zeigt FisDt eine an den regionalen Flußgebieten Ostwestfalens orientierte Auflistung der größeren Kläranlagen in der Reihenfolge, wie deren Einleitungen das Gewässernetz belasten. Die entsprechenden Tabellen in der Datenbank Punktuelle Belastungen zeigen neben den Ausbaugrößen und Anschlusswerten das Ausmaß der wasserrechtlichen Anforderungen (Überwachungswerte).

Farbliche Markierungen dieses Ausmaßes finden Sie in pdf-Dateien. Gegenüber den gesetzlichen Anforderungen nach § 7a Wasserhaus-haltsgesetz (WHG) weitergehende Anforderungen werden mit einer grünen Hintergrundfarbe gekennzeichnet. Am Beispiel der größeren Kläranlagen im Flussgebiet Werre sehen Sie dies im nebenstehenden Link.

Bei der Flußgebietswahl z. B. der Werre werden Sie sehen, daß die Anforderungen an die punktuellen Einleitungen in Ostwestfalen sehr weit gehen. So gibt es im Flussgebiet Werre beispielsweise mehrere Anlagen, für die wegen ihrer kleinen Ausbaugröße grundsätzliche Anforderungen für die Nährstoffparameter nicht bestehen, im Wasserrecht aber dennoch zusätzliche Anforderungen (blaue Farbe) im Rahmen des Aktionsprogramms Weser gestellt worden sind.Der sogenannte kombinierte Ansatz des Artikels 10 der Wasserrahmenrichtlinie, der die Emissionsanforderungen ( z. B. gem. § 7a (WHG) und die Immissionsanforderungen, wie sie sich aus dem Ziel eines guten Zustands des Gewässers ergeben, miteinander verknüpft, wird hier bereits seit vielen Jahren praktiziert. Allerdings beschränkte sich die Beurteilung der Auswirkungen der punktuellen Belastungsquellen auf die Ergebnisse von Mischrechnungen mit chemischen Summenparametern unmittelbar unterhalb der Einleitungsstelle. Die Wasserrahmenrichtlinie zielt jedoch richtigerweise auf eine integrative Gesamtbewertung aller Störfaktoren.

Dazu müssen auch die diffusen Belastungen und die morphologischen Veränderungen erfasst und in ihren Auswirkungen auf den Gewässerzustand beurteilt werden.

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